Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stirbt jedes Jahr weltweit rund eine Milliarde Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung — insgesamt werden 7 Millionen Todesfälle jährlich auf schlechte Luftqualität zurückgeführt. Darunter fallen insbesondere erhöhte Sterblichkeitsraten durch Schlaganfall, Herzerkrankungen und Lungenkrebs. Die WHO beziffert dabei 4,2 Millionen Todesfälle auf Außenluftverschmutzung und weitere 3,8 Millionen auf Innenluftbelastung — verursacht durch das Kochen mit umweltschädlichen Brennstoffen und veralteten Technologien.
Obwohl sich die Situation in einigen Regionen verbessert hat, überschreiten die Konzentrationen von Feinstaub und Stickoxiden in vielen Städten weiterhin die europäischen Grenzwerte. Luftverschmutzung reduzieren und die Luftqualität verbessern ist daher eine gesellschaftliche wie persönliche Aufgabe. Die folgenden 7 Maßnahmen zeigen, wie Sie aktiv zum Schutz beitragen können — unterteilt in zwei Kategorien: Bekämpfung der Ursachen und Schutz vor den Folgen.

Der Personenverkehr gehört zu den größten Verursachern von Luftschadstoffen. Allein Pkw sind in vielen Ländern für den Großteil der verkehrsbedingten CO₂-Emissionen verantwortlich. Dabei lässt sich diese Belastung durch eine bewusste Verkehrsmittelwahl deutlich senken. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt, verbraucht etwa dreimal weniger Energie und verursacht bis zu 50-mal weniger Treibhausgase als mit dem eigenen Auto. Für kürzere Strecken sind Gehen und Radfahren nicht nur emissionsfreie, sondern auch gesundheitsfördernde Alternativen, die gleichzeitig die Luftqualität verbessern.
Der tägliche Energieverbrauch hat erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. Seit 1970 sind fossile Brennstoffe — Kohle, Erdgas und Erdöl — für rund 78 % der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich. Um Luftverschmutzung zu reduzieren und den eigenen Energiefußabdruck zu verkleinern, sollte unnötiger Stromverbrauch konsequent vermieden werden. Besonders wichtig: Elektrische Geräte vollständig ausschalten statt auf Standby belassen. Ein Gerät im Standby-Modus verbraucht zwar weniger, aber über Millionen Haushalte und Monate hinweg summiert sich dieser Verbrauch erheblich — und belastet damit die Luftqualität durch zusätzliche Kraftwerksemissionen.
Heizung und Warmwasserbereitung sind in den meisten Haushalten die größten Energieverbraucher. Wer die Raumtemperatur auf 19 °C begrenzt und in eine gute Wärmedämmung investiert, spart nicht nur Energie, sondern trägt aktiv dazu bei, Luftverschmutzung durch Heizungsemissionen zu reduzieren. Schlafzimmer können ruhig kühler gehalten werden — der Körper reguliert die Temperatur unter der Bettdecke von selbst. Moderne Heizsysteme und hydraulische Abgleiche sorgen zudem dafür, dass Energie effizient eingesetzt wird.

Bei der Herstellung von Kunststoff werden giftige Substanzen wie Benzol und Vinylchlorid eingesetzt. Diese krebserregenden Chemikalien belasten bei der Produktion und Entsorgung die Luft und den Boden weltweit. Wer bewusst auf Einwegplastik verzichtet — also statt Plastikflaschen eine Trinkflasche nutzt, wiederverwendbare Einkaufstaschen mitnimmt und auf Strohhalme und Einwegverpackungen verzichtet — reduziert nicht nur den Plastikmüll, sondern trägt auch zur Verringerung der damit verbundenen Schadstoffemissionen bei. Jede Kaufentscheidung zählt im Kampf um saubere Luft.
Auch wenn viele Maßnahmen zur Luftreinhaltung auf politischer Ebene entschieden werden, gibt es im Alltag wirksame Schritte, mit denen jeder Einzelne seine persönliche Belastung durch Luftschadstoffe deutlich senken kann.
Forscher haben festgestellt, dass innerhalb derselben Stadt — oder sogar desselben Stadtviertels — Personen sehr unterschiedlich hohen Schadstoffmengen ausgesetzt sein können, abhängig von ihren Routen und Gewohnheiten. Laut Frank Kelly, Direktor der Umweltforschungsgruppe am King's College London, kann die Wahl einer weniger befahrenen Route die eingeatmete Schadstoffmenge um die Hälfte reduzieren. Das gilt nicht nur für Fußgänger und Radfahrer, sondern auch für Autofahrer — denn im dichten Stadtverkehr kann die Konzentration von Stickstoffdioxid im Fahrzeuginnenraum bis zu zehnmal höher sein als außen. Wer Stoßzeiten und stark befahrene Straßen meidet, schützt damit aktiv seine Gesundheit.

Um sich vor Feinstaub und anderen Luftschadstoffen zu schützen, empfiehlt sich der Einsatz einer zertifizierten Atemschutzmaske. In Europa gelten dabei Masken der Klassen FFP2 und FFP3 (Filtering Facepiece Particles) als besonders wirksam: Sie filtern feine und ultrafeine Partikel, Viren sowie Schwebstoffe zuverlässig aus der Atemluft. Für eine optimale Schutzwirkung muss die Maske korrekt sitzen — dicht an Nase und Mund anliegen — und sollte nach spätestens vier Stunden Nutzung gewechselt werden. Masken beim Tragen nicht berühren, um die elektrostatische Ladung nicht zu beeinträchtigen.
Vor Außenluft schützen ist wichtig — aber wussten Sie, dass die Innenraumluft in Wohnungen und Büros 5 bis 10-mal stärker mit Schadstoffen belastet sein kann als die Außenluft? Straßenschadstoffe dringen über Lüftungsschlitze, Türen und Fenster ins Innere ein, während Küchendämpfe, Haushaltschemikalien, Staub, Kerzen und Zigarettenrauch die Innenluft zusätzlich belasten. Ein hochwertiger Luftreiniger ist daher eine sinnvolle Ergänzung für ein gesundes Zuhause. TEQOYA-Luftreiniger erzeugen negative Ionen, die selbst feinste Schadstoffpartikel — einschließlich der gefährlichsten Nanopartikel — aus der Luft entfernen, bevor sie tief in die Lungen und den Blutkreislauf eindringen können.
Die natürliche Umgebung ist reich an negativen Ionen. Genau auf diesem Prinzip basiert der Luftionisator. Aber wissen Sie, wie dieses System es schafft, die in der Raumluft enthaltenen Schadstoffpartikel anzugreifen und Ihr Zuhause zu reinigen?
Viele von Ihnen haben uns diese Frage gestellt. Ist der TEQOYA-Luftreiniger wirksam gegen COVID-19? Wir geben in unserem Artikel eine ausführliche Antwort.
Ihre Raumluft zu reinigen und gleichzeitig Ihre Gesundheit und den Planeten zu schützen, ist möglich. Durch den rationellen Verbrauch von Energie und Ressourcen bemüht sich TEQOYA um die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte.