Wir verbringen etwa 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen und atmen dabei Luft, die bis zu achtmal stärker verschmutzt ist als Außenluft. Das gilt nicht nur für Büros und Wohnungen: Auch das Innere unserer Fahrzeuge ist ein Ort erheblicher Schadstoffbelastung.
Fahrer und Mitfahrer sind tagtäglich von Fahrzeugen umgeben, deren Abgase kontinuierlich freigesetzt werden. Besonders im stockenden Stadtverkehr und in Tunnels sind wir einem gefährlichen Gemisch aus Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub und Benzol ausgesetzt. Die Fahrzeugkabine schützt ihre Insassen dabei keineswegs — sie hält Schadstoffe eher fest, als sie zu vertreiben.
Was sind die wirksamsten Maßnahmen gegen Luftverschmutzung im Auto?
Die Vorstellung, dass man im Auto vor Umweltverschmutzung geschützt ist, hält einer wissenschaftlichen Prüfung nicht stand. Forscher des französischen Nationalen Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm) haben 2007 in einer Referenzstudie nachgewiesen, dass die Schadstoffkonzentration im Fahrzeuginneren die Werte stationärer Messstationen erheblich übersteigt. Für ihre Untersuchung rüsteten sie ein Fahrzeug mit Messinstrumenten aus und ließen es zwei Monate lang durch die Stadtgebiete von Rouen und Paris fahren.
Die Ergebnisse sind alarmierend: Für nahezu jede im Fahrzeug verbrachte Stunde wird der WHO-Grenzwert für Stickstoffdioxid von 200 μg/m³ (Stundenmittel) überschritten. Im normalen Stadtverkehr ist die Konzentration von Stickstoffdioxid innerhalb des Fahrzeugs zehnmal höher als im Freien. Im Windschatten von Lastkraftwagen und Dieselfahrzeugen kann dieser Wert sogar 65-mal über dem WHO-Grenzwert liegen.
Hinzu kommt: Rund die Hälfte der im Fahrzeuginneren gemessenen Schadstoffe stammt von den Fahrzeugen, die unmittelbar vor dem eigenen Wagen fahren. Je dichter der Verkehr, desto höher die Belastung — ein Teufelskreis, dem Pendler und Berufskraftfahrer täglich ausgesetzt sind.

Zeit und Schadstoffkonzentration sind die zwei entscheidenden Parameter Ihrer Exposition. Quelle: Airparif
Im Fahrzeuginnenraum sind Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub und Benzol die wichtigsten Schadstoffe. Ihre gesundheitlichen Folgen sind gut dokumentiert:
Neuere Forschung zeigt zudem, dass Luftverschmutzung nicht nur die körperliche Gesundheit beeinträchtigt. Studien des Massachusetts Institute of Technology sowie chinesischer Universitäten belegen einen positiven Zusammenhang zwischen Feinstaubbelastung und psychischen Störungen. Schadstoffpartikel fördern im Körper oxidativen Stress, der kognitive Fähigkeiten, Gedächtnis und Konzentration reduziert. Besonders belastete Umgebungen begünstigen Unwohlsein und depressive Verstimmungen.

Die meisten Fahrzeuge mit Klimaanlage sind mit einem Innenraumluftfilter (Pollenfilter) ausgestattet. Doch laut der Association Santé Environnement France (ASEF) ist es nicht sinnvoll, sich auf diesen Filter zu verlassen, um sich wirksam vor Schadstoffen zu schützen. Dieser Vorbehalt gilt umso mehr bei heißem Wetter — also genau dann, wenn Klimaanlagen auf Hochtouren laufen und in Ferienzeiten endlose Staus entstehen.
Patrice Halimi, Sekretär der ASEF, brachte es 2015 auf den Punkt: „Hinter dem Steuer atmen wir jeden Tag einen toxischen Cocktail." Der Verband der Automobilhändler startete damals eine groß angelegte Kommunikationskampagne mit dem Slogan: „Die Luft in Ihrem Auto ist bis zu viermal schmutziger als die Außenluft."
Auch die integrierten Luftreiniger, die einige Fahrzeughersteller in ihre Modelle einbauen, reichen nach aktuellem Wissensstand nicht aus, um die Gesundheit der Insassen zuverlässig zu schützen. Hochleistungsfilter auf HEPA-Basis können zwar Partikel zurückhalten, haben jedoch keinen ausreichenden Effekt auf gasförmige Schadstoffe wie Stickstoffdioxid oder Ozon. Zudem verlieren sie mit zunehmender Beladung rasch an Effizienz — und werden von vielen Fahrzeughaltern nicht regelmäßig gewechselt.
Wer sich wirkungsvoll schützen will, braucht daher eine zusätzliche, aktive Lösung zur Luftreinigung im Fahrzeug.
Die ozonfreie Luftionisierung, eine von TEQOYA entwickelte Technologie, bildet in Innenräumen das Prinzip der elektrostatischen Abscheidung nach, wie sie in der Natur vorkommt. Der TEQOYA Nomad, speziell für den Einsatz im Fahrzeug konzipiert, bietet dieselben Vorteile wie die Modelle, die zur Reinigung der Raumluft in Innenräumen entwickelt wurden.
TEQOYA Nomad
Neben seiner Wirksamkeit bei 99 % der Schadstoffe ist das Gerät dezent, leicht und völlig geräuschlos — für maximalen Fahrkomfort. Es wird einfach am Lüftungsgitter befestigt und über den USB-Anschluss des Fahrzeugs mit Strom versorgt. Kein Filterwechsel, kein Verbrauchsmaterial, keine Wartungskosten.
Der TEQOYA Nomad wurde von der Stiftung Carcept Prev (Klesia-Gruppe), einer Krankenkasse für Berufskraftfahrer, getestet und zugelassen. Dank seines mitgelieferten Standfußes ist er zudem im Büro, beim Reisen, im Kleiderschrank oder in anderen Innenräumen einsetzbar.
Neben dem Einsatz eines Luftreinigers fürs Auto gibt es eine Reihe einfacher Verhaltensmaßnahmen, die die Schadstoffbelastung im Fahrzeuginneren deutlich reduzieren können:
Kombinieren Sie diese Maßnahmen mit einem aktiven Luftionisierer wie dem TEQOYA Nomad, um auch bei unvermeidlichen Staus und im dichten Stadtverkehr wirksam geschützt zu sein.

Die natürliche Umgebung ist reich an negativen Ionen. Genau auf diesem Prinzip basiert der Luftionisator. Aber wissen Sie, wie dieses System es schafft, die in der Raumluft enthaltenen Schadstoffpartikel anzugreifen und Ihr Zuhause zu reinigen?
Viele von Ihnen haben uns diese Frage gestellt. Ist der TEQOYA-Luftreiniger wirksam gegen COVID-19? Wir geben in unserem Artikel eine ausführliche Antwort.
Ihre Raumluft zu reinigen und gleichzeitig Ihre Gesundheit und den Planeten zu schützen, ist möglich. Durch den rationellen Verbrauch von Energie und Ressourcen bemüht sich TEQOYA um die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte.
